Aktiv in der FDP
Aktiv in der FDP
Waldhaushock
14. Januar 2011, 18.30 Uhr, Jägerhütte Habsburgerwald
Die Vorstandsmitglieder hatten die Jagdhütte im Habsburgwald für die Gäste sehr schön vorbereitet. Freundlicherweise hatten Peter Hartmann und Heinz Fischer den Ofen während des Tages tüchtig eingeheizt, so dass eine angenehme Temperatur herrschte.
Angeführt von den Fackelträgern, trafen um sieben Uhr abends zwanzig Mitglieder in der Hütte ein, die durch die Finnenkerzen hübsch beleuchtet war. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Präsidenten Martin Würsch wurde mit dem feinen gespendeten Weisswein auf das neue Jahr angestossen. Speziell willkommen geheissen wurde das Gründungsmitglied Hans Hafner und Martin Würsch konnte diversen Mitgliedern zu runden Geburtstagen gratulieren. Entschuldigt hatten sich 6 Mitglieder.
Wie gewohnt wurden wir von Metzger Lüthi mit Schinken, Kartoffel-Gratin und Salaten verwöhnt. Der Dôle aus dem Wallis passte ausgezeichnet zu diesem Schmaus. Mit Zither- und Geigenklängen liessen Dorothee und Heinz Fischer bekannte Lieder ertönen - eine schöne und sehr geschätzte Einlage.
Es traf sich gut, dass drei Wildschwein-Jäger nach erledigter Arbeit Einlass begehrten, denn auf diese Weise konnten wir uns bei den Besitzern der Hütte mit einem feinen Dessert und etwas aufgehelltem Kaffee erkenntlich zeigen. Der Jagdgesellschaft sei an dieser Stelle herzlich für das zur Verfügung stellen der Waldhütte gedankt.
Die bei den Mitgliedern sehr geschätzte Veranstaltung ermöglichte wiederum viele spontane Gespräche über Persönliches und Politisches. Geleitet von den Fackelträgern begaben sich die meisten nach elf Uhr auf den Rückweg zum Baugeschäft Stocker.
Veranstaltungen
Waldhaushock vom 11. Januar 2008
Aus unseren letzten Veranstaltungen:
Mit rund 100 Teilnehmern führte die FDP Hausen zusammen mit der FDP Windisch, dem Gewerbeverein Windisch und der FH Nordwestschweiz eine Informationsveranstaltung zum Technopark Aargau durch. Anregende Referate von Vertretern der Arealeigentümerin, der Fachhochschule und der Jungunternehmen erlaubten einen interessanten Einblick in die Gegenwart und Zukunft des Technoparks Aargau. Den Abschluss machte eine lebhafte Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Bankkreisen, Behörden und Technopark. Sie zeigte, dass das Engagement der zahlreichen Investoren und Gönner des Technoparks Zukunft haben wird und dass man mit Zuversicht in die Zukunft des Jungunternehmertums in unserer Region blicken darf. Es bleibt zu hoffen, dass gerade auch im Umfeld des neuen Campus dieses Modell Schule macht.
Informationsveranstaltung zum Technopark Aargau vom 29. Mai 2008
Vorbesprechung der Sommer-Gemeindeversammlung
am 17. Juni 2008
Rege besucht war unsere Versammlung zur Vorbesprechung der Sommer-Gemeindeversammlung. Unser Präsident Martin Würsch, Mitglied der Finanzkommission, präsentierte die Gemeinderechnung. Diese fiel bekanntlich sehr erfreulich aus. Als Vertreter des Gemeinderates erläuterten Frau Brigitte Schnyder und Herr Beat Peterhans die verschiedenen Traktanden - kompetent wie immer. Der Vorstand der FDP regte zudem an, künftig diese Vororientierung des Gemeinderates im Sinne eines aktiven Gedankenaustausches parteiübergreifend durchzuführen.
Die FDP Hausen unterstützt alle Anträge der anstehenden Gemeindeversammlung, auch wenn gerade die Neugestaltung des Sportbereichs zu interessanten Diskussionen Anlass gab. Ein kleiner Umtrunk rundete die Veranstaltung ab.
Besichtigung Sondermülldeponie Kölliken der Sommer-Gemeindeversammlung am 16. August 2008 und Orientierungsversammlung Reichhold Areal am 13. August 2008
Die Information im Ochsensaal Lupfig
am 13. Aug. 2008 war aufschlussreich.
Dass im Oktober 2008 mit dem Abriss und
der Sanierung begonnen werden soll,
freut uns besonders. Auch wenn die Sanierung
des Untergrundes nur entsprechend den Vorschriften und nicht 100% erfolgen soll. Hr. Jürger vom Dept. BVU d. Kantons ist aber überzeugt: „Die Verschmutzung ist nicht zu vergleichen mit Kölliken.“
Davon konnten sich Teilnehmer der Besichtigung der Sondermülldeponie Kölliken SMDK überzeugen. Eine interessante Führung gab Einblicke in den Betrieb. Die Veranstaltung der FDP rundete ein Apéro, der Gelegenheit zur regen Diskussion gab, ab.
Parteiversammlung Bau- und Nutzungsordnung Hausen am 27. Januar 2009
Der Bau- und Nutzungsplan (BNO) ist
der FDP ein grosses Anliegen.
Mit viel Interesse ist man den
aufschlussreichen Darstellungen von
Mark Mickoleit (Mitglied der
Planungskommission) gefolgt. Die BNO zeigt
die Entwicklung der Gemeinde bis ins Jahr 2030,
wobei natürlich weitere Anpassungen im Laufe der Zeit notwendig sein werden. Speziell diskutiert wurde die Holzgasse, welche zusammen mit einem Teil der Hauptstrasse zum zukünftigen Begegnungsgebiet gehört. Hier soll ein verdichtetes Bauen möglich sein.
Der ev. Ausbau der Büntefeldstrasse mit allfälligem Anschluss an die Umfahrung und die Verbindungsstrasse Scherz-Hausen im Zu-sammenhang mit der Beruhigung der Holzgasse wurde ausgiebig besprochen. Gem. der Partei-Meinung sind das absolut zentrale Fragen der Weiterentwicklung. Die Zukunft des Dalihauses wurde angeregt und kontrovers erläutert. Hier erwartet die Partei einen nächsten Schritt/Vorschlag des Gemeinderates.
Dass die Gemeinde aufgrund der aktiven Bautätigkeit den Einwohner-Planungstand von bisher 3000Ew neu auf 3500 Ew im 2030 erhöhen musste, erscheint notwendig. Dabei, so die Meinung der Teilnehmer, müsste es aber bleiben.
Die FDP-Mitglieder nehmen z. K., dass ab ca. Mai 2009 die öffentliche Auflage mit Einsprachemöglichkeit läuft und dass ungefähr im März 2010 die Genehmigung durch den Reg. Rat möglich sein sollte.
Die Besprechung war sehr nützlich und dokumentiert die Tragweite der BNO. Die FDP-Hausen will sich in dieser Sache weiterhin aktiv einbringen.
Die meterhohen Finnenkerzen vor der Waldhütte, Habsburgwald, haben, wie der Stern von Bethlehem, den Weg, den man mehrheitlich zu Fuss hinter sich brachte, zum grossen Geschehen gewiesen!
Der traditionelle Anlass hat bei den FDP-Mitgliedern grossen Anklang gefunden. Sehr engagierte „alte“ und „neue“ Vorstandsmitglieder haben den Hock ansprechend gestaltet. Die Jagdhütte im Habsburgwald erzeugt auch immer den freundlichen Rahmen für diese Veranstaltung.
Der Präsident, Martin Würsch, hielt eine kurze Begrüssungsrede währenddem die Anwesenden den Apéro genossen. Er durfte auch einigen Anwesenden zu ihren runden Geburtstagen gratulieren.
Das Essen von Ernst Lüthy war vorzüglich. Unser Gesangsduo, Dorothee und Heinz Fischer, erfreuten alle mit einer sehr gekonnten musikalischen „Tour de Suisse“! Diese Einlage hat sehr beeindruckt.
Gut und sehr nützlich sind auch die persönlichen und politischen Gespräche, die sich im angeregten Rahmen spontan ergeben.
Zu später Stunde hat man sich sehr vorsichtig auf den vereisten Weg Richtung Hausen begeben. Die Fackeln sorgten für entsprechende Beleuchtung von schwierigen Passagen.
Waldhaushock vom 9. Januar 2009
Ein Sommer-Rundgang besonderer Art - Besichtigung der Artillerie-Stellungen in Hausen am 2. Juli 2010
Auf den 2. Juli hatte die FDP Hausen
zur Besichtigung der während des Zweiten
Weltkrieges gebauten Artillerie-Stellungen
in Hausen eingeladen.
Über 50 Personen folgten dem Aufruf, zumeist
Leute aus unserem Dorf, doch auch von Ferne
stiessen Interessierte zur Gruppe, so ein
Ehemaliger, der damals im Stab Dienst geleistet
hatte, und ein Sohn eines Offiziers von anno dazumal.
Zwei Referenten behandelten die Themen:
Max Rudolf, ehemaliger Lehrer aus Birmenstorf, und der junge Historiker Titus Meier, Grossrat aus Brugg. Die äusserst lebendigen Vorträge liessen die schwierige Zeit bei Kriegsbeginn nochmals aufleben: Die Entscheide, die der Bundesrat zu fällen hatte, und anschliessend die Befehle, welche General Guisan der Truppe gab. Während die grenznahen Gebiete von der Grenztruppe besetzt waren, standen im Hinterland das 2. Armeekorps westlich, das 3. östlich der Aare. Die Abschnittsgrenze verlief mitten durch das Aaretal, war daher besonders verwundbar. Die einmalige Konzentration der Artillerie - 20% der vorhandenen Mittel wurden hier eingesetzt - sollte einen Einfall der deutschen Wehrmacht an dieser privilegierten Stelle unterbinden. 84 Rohre waren auf das Wasserschloss und dessen engere Umgebung gerichtet, 124 Geschütze zielten auf die erweiterte Region.
Eine Batterie-Stellung für vier schwere Feldhaubitzen wurde an der bewaldeten Westflanke des Eitenbergs errichtet, eine weitere im oberen Bereich der Mühlacherstrasse. Die Stellung im Wald, oberhalb des Münzentals, ist heute noch gut erhalten, die dazugehörenden zwei Unterstände auf der linken Seite des Weges, obwohl etwas versteckt, ebenfalls. Alle Anlagen waren mit gedeckten Gräben untereinander verbunden. Die vier Stellungen der Batterie 175 im Mühlacher waren, abgesehen vom Unterstand, nicht betoniert, sondern abgetieft und mit Rundholz ausgebaut. Auf der anderen Seite des Eitenbergs, dem Birrfeld zugewandt, entstand im Bergesinnern eine Telefonzentrale, die armeekorpsübergreifende Aufgaben für 10 Batterien hatte. Die schwere Feldhaubitz-Batterie 176 stand vom 2. September 1939 bis zum 9. November 1940 ununterbrochen im Einsatz.
Man kann sich kaum vorstellen, welche Entbehrungen dies zur Folge hatte. Die Leistungen der Kanoniere waren gewaltig. Ein Geschoss vom Kaliber 15 cm wog 42 Kilogramm. Auf Grund des Reduit-Gedankens des Generals wurden im Verlaufe des Jahres 1940 auch die Artillerie- Haubitzen von Hausen abgezogen und in den Alpenraum verlegt.
Interessant war es auch zu hören, dass während des Krieges ein Festungswerk in der Region Brugg geplant wurde, um diese Einfallachse besser zu schützen. Glücklicherweise musste es nie gebaut werden.
Nach einem anhaltenden, sehr verdienten Applaus für die beiden Referenten und die Organisatoren klang der Abend auf dem von den Landfrauen gestifteten Begegnungsplatz auf dem Rothübel bei Wurst, Brot, Getränken und vielen guten Gesprächen aus.